Die DJI Mavic Pro kaufen

Die DJI Mavic Pro hat binnen kürzester Zeit für eine enorme Begeisterung gesorgt. Der chinesische Hersteller scheint tatsächlich den Markt verstanden zu haben und konnte mit der Mavic Pro sofort voll ins Schwarze treffen. Dem entsprechend einfach ist heute der Weg zur eigenen DJI Mavic Pro. Interessanterweise gibt es mittlerweile eine beachtliche Preisspanne bei den einzelnen Angeboten. Doch der Preis sollte nicht das einzige Kaufkriterium sein, sodass ein Test Vergleich auf jeden Fall ratsam wäre.

Vorsicht vor allzu günstigen Schnäppchen

Wo eine große Nachfrage herrscht, sind schwarze Schafe nicht weit. Die DJI Mavic Pro ist zwar ein ausgesprochenes Qualitätsprodukt, das im Originalzustand kaum Anlass zur Klage gibt. Aber Qualität hat nun mal immer ihren Preis. Im Zeitalter von 3D Druckern und Raubkopierern besteht immer die Gefahr ein nachgemachtes Produkt zu kaufen. Die DJI Mavic Pro bildet da keine Ausnahme. Schon heute sind Pläne im Netz verfügbar, mit denen sich eine eigene DJI Mavic Pro quasi baugleich nachbauen lässt. Spätestens beim Zubehör und der Qualität der Videos von der 4K Kamera trennt sich dann die Spreu vom Weizen. Eine DJI Mavic Pro ist ab 830 Euro zu kaufen. Darunter wird es unseriös.

Einsatzgebiete für die Mavic Pro

Die Mavic Pro ist in jeder Version den semiprofessionellen Drohnen zuzuordnen. Die gestochen scharfen 4K Videos der hochwertigen Kamera sind absolut marktfähig. Es gibt kleinere Bugs an der 4K Kamera, die sich jedoch durch Geschick und passende Ausstattungen ausschalten lassen. Damit ist die Mavic Pro eine würdige Nachfolgerin der berühmten Phantom. Der Quadrocopter ist zwar vergleichsweise kompakt, vor allem im Vergleich zum Phantom-Modell aus dem gleichen Hause. Jedoch ist er als Indoor-Drohne bereits zu groß. Wenn nicht gerade eine Halle zur Verfügung steht, ist das Navigieren in einem Raum recht anspruchsvoll und wird dem Quadrocopter nicht gerecht. Die Mavic Pro ist eine Action-Drohne. Sie kann bis zu 65 km / h erreichen, extrem agil navigieren und verfügt über eine umfangreiche Ausstattung. Diese kann sie jedoch nur voll ausnutzen, wenn sie unter freiem Himmel eingesetzt wird, denn 65 km / h in einer Halle wären kaum zu bändigen. Doch da gibt es ein Problem:

Die Drohne ist aufgrund ihres Gewichts kein Spielzeug mehr, mit dessen 4K Kamera man sofort Videos aus der Luft aufnehmen kann. Sie muss angemeldet werden, ihr Betreiber braucht einen Drohnen-Führerschein und sie muss versichert werden. Sie ist damit nicht nur aufgrund ihres Preises nicht mehr als Kinderspielzeug anzusehen. Das Fliegen mit der Drohne ist technisch, rechtlich und finanziell eine gewisse Herausforderung. Wer jedoch erfolgreich vom Drohnen-Virus infiziert ist, wird sich davon nicht abschrecken lassen – im Gegenteil. Der Spaßfaktor ist bei der Mavic Pro auch dank der gestochen scharfen HD Videos durch die 4K Kamera enorm, so dass sich für Interessierte jeder Aufwand lohnt.

Auf die Ausstattung kommt es an

Was allerdings die Preise stark schwanken lässt sind die Version und die Ausstattung der Drohne, sodass es hier vor allem auf die Details ankommt. Die DJI Mavic Pro ist ca. 100 – 150 Euro günstiger als die DJI Mavic Pro Platinum. Bei beiden, annähernd baugleichen, Drohnen ist die Grundausstattung recht mager: Nur ein Akku beschränkt das Flugvergnügen auf gerade einmal 20 (Grundversion) bis 24 (Platinum-Version) Minuten. Die DJI Mavic Pro wiegt in jeder Version ca. 750 Gramm. Damit fällt sie unter die strengen Drohnen-Gesetze, die ein Überfliegen von Privatgrundstücken verbieten. Um also mit seiner DJI Mavic Pro wirklich Spaß in der Luft haben zu können, muss man aus Wohngebieten heraus fahren, um genügend km Radius für HD Videos und Flugmanöver zu haben. Dieser Aufwand für ein solvhes HD Video lohnt sich für eine so kurze Flugdauer eigentlich nicht.

Für Neueinsteiger ist daher das „Fly More“ Combo die empfehlenswerte Version. Das „Fly More“ Bundle ist für die normale und für die Platinum-Version verfügbar. Es wird mit drei Akkus ausgeliefert, was die Flugzeit – mit Unterbrechungen – auf etwa eine Stunde verlängert. Hier sind also schon mehr HD Videos aus der Luft möglich, sodass die 4K Kamera in vollen Zügen genossen werden kann.

Was den Spaß- und Nutzfaktor der Drohne noch mehr steigert, sind die hauseigenen DJI Goggels, welche als Zubehör gekauft werden können. Mit diesen 360°-Brillen hat man das perfekte Flugerlebnis, sodass das Video nicht mehr nur auf das Smartphone übertragen wird. Die „Fly more + Goggles“ Edition ist jedoch preislich sehr anspruchsvoll: Gegenwärtig kostet diese Kombination noch ca. 1800 Euro. Dafür bekommt man schon zweieinhalb Drohnen in der Grundausstattung. Ein HD Video per FPV im Action-Modus der Mavic Pro zu genießen ist laut Test Vergleich allerdings eine ganz besondere Erfahrung.

Dji Mavic Pro oder Dji Mavic Pro Platinum?

Lohnt sich die DJI Mavic Pro als Drohne für Einsteiger? Der Test sagt – Absolut. Sie ist laut Test Vergleich zwar recht anspruchsvoll zu fliegen, wenn man den Dreh mit Fernbedienung und Smartphone aber erst einmal heraus hat, wird man von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugt sein. Bei dem Smartphone können laut Test nahezu alle Modelle verwendet werden. Das breite Angebot rund um Versionen, den einem oder andere Modus und Ausstattungen bringt jedoch auch zahlreiche verschiedene Preisangebote für den Quadrocopter hervor. Die Frage „Normal oder Platinum-Version“ zu kaufen ist daher nicht ganz so einfach zu beantworten: Handelt es sich um einen Vergleich der Grundgeräte, liegt die Preisdifferenz nur bei ca. 100 Euro. Hier kann man durchaus sagen, dass sich der Mehrpreis für die Edel-Variante durchaus lohnt, da die Details überzeugen konnten. Bei der „Fly More Combo“ Ausstattung ist der Preisunterschied jedoch bereits bei 300 Euro. Da sollte man sich wirklich sicher sein, mit der der „Fly More Combo“ die richtige Wahl zu treffen. Letzten Endes, sollte man den Kauf nicht sofort tätigen, sondern vielleicht auch den einen oder anderen Test lesen. hilft hier nur ein klassischer Vergleich der Details:

Technisch unterscheidet sich die Platinum-Version nur durch drei Punkte von der normalen Mavic Pro:

– Sie hat eine um vier Minuten längere Flugzeit. Das wurde im Test bestätigt.
– Sie ist durch ein anderes Rotoren-Design wesentlich leiser (bis zu 60%). Auch hierfür liegt ein zertifizierter Test Verleich vor.
Sie hat eine verbesserte Avionik.

Insgesamt lässt die Mavic Pro Platinum im Test Vergleich die Phantom noch ein Stück weiter hinter sich.
Bis auf das silbrig-glänzende Design gibt es jedoch keine Unterschiede zwischen den beiden Drohnen-Typen, was bedeutet das ein Video der Phantom die gleiche Qualität hat, der Modus gleich ist und auch das Zubehör zu beiden passt.. Augenfällig sind technisch gesehen nur die veränderten Rotoren. Sie sind zwar auch auf der Mavic Pro verwendbar, sie können aufgrund der älteren Avionik nicht ganz ihre vollen Vorteile ausspielen.

Technisch sind die Mavic Pro Platinum und die Phantom vollkommen identisch sind dagegen die Akkus: Sie haben exakt die gleiche Kapazität wie die Mavic Pro Stromspeicher. Beide Drohnen können ihre Batterien austauschen. Bis auf die Lackierung gibt es zur Phantom keine Unterschiede. Jeder Modus der Mavic Pro ist auch als Modus bei der Platinum enthalten.

Das wirft die Frage auf, warum der Unterschied zwischen den „Fly More Combos“ dermaßen hoch ist. Rein technisch betrachtet, dürfte der Preisunterschied nur ebenso geringfügig ausfallen wie zwischen den Grundgeräten.

Dji Mavic Pro und Platinum kaufen

Eine DJI Mavic Pro zu kaufen ist finanziell eine echte Investition, vor allem, da die Preise in der Regel sofort per Vorkasse getätigt werden müssen. Ein Consumer-Spaß-Produkt für 800 – 1800 Euro kauft sich der Durchschnittsverdiener nicht jeden Tag. Die Versuchung ist daher groß, sich für ein möglichst günstiges Angebot zu entscheiden. Wieder andere nutzen die Möglichkeit, nicht per Vorkasse zu zahlen, sondern auf Raten.

Wie eingangs erwähnt, gibt es einen gewissen Preisrahmen, in denen sich die meisten Angebote bewegen. Ausreißer nach unten gibt es zwar immer wieder doch die haben meist einen Haken. Wirklich interessant wird es aber, wenn man sich die Preise bei den etablierten Elektronik-Anbietern ansieht. Die Angebote von Conrad, Saturn und Co. Können durchaus mit denen vieler kleineren und unbekannteren Online-Händler mithalten. Hier muss man ganz klar sagen: Lieber 50 Euro mehr ausgeben und dafür die Sicherheit eines großen Konzerns mit zu kaufen, als im Schadensfall seinen Garantieleistungen hinterher zu laufen. Abraten möchten wir vor Angeboten, bei denen eine Vorkasse verlangt wird, ohne das man nach der Zahlung per Vorkasse eine Garantie hat. Wenn sofort bezahlt werden soll, dafür aber ein besonders günstiger Preis angeboten wird, sollte man zumindest einmal genauer hinsehen. Besonders bei Anbietern aus dem Ausland verschwindet in Vorkasse geleistete Bezahlung oft genug auf Nimmerwiedersehen.

Tendenziell ist jedoch ein Preisverfall zumindest bei der DJI Mavic Pro feststellbar. Kostete die Drohne noch im Februar 2017 ca. 1200 Euro in der Grundausstattung, war sie ein halbes Jahr später schon für dreihundert Euro weniger erhältlich und auch das Zubehör wird günstiger.

Geht die Preisschere zwischen der DJI Mavic und der DJI Mavic Pro weiter auseinander, sollte sich der Kauf des Edel-Modells gut überlegt werden. Technisch kauft man fast die identische Drohne, welche aus der Luft ein wunderschönes HD Video garantiert.