Dji Mavic Pro und Platinum zerlegen

Der Test hat gezeigt, das einer der größten Vorteile der Mavic Pro ist ihre einfache Zerlegbarkeit. Mit dem richtigen Werkzeug und Geschick kann die Dji Mavic Pro laut Test problemlos und beliebig oft auseinander und wieder zusammengebaut werden. Sie ist an keiner Stelle versiegelt oder verplombt. Dennoch muss man als Anwender wissen, dass die Garantieleistungen bei Selbstreparaturen in der Regel erlöschen, was selbstverständlich auch bei der Dji Phantom, der Dji Spark, der Osmo, der Platinum sowie bei eigentlich allen anderen Drohnen der Fall ist. Auch bei jedem anderen Angebot aus dem hause Dji, wie zum Beispeil der Zennuse oder dem Dji Ronin sowie unterschiedlichen Gadget Artikeln ist das der Fall. Dieses Prozedere kennen wir jedoch schon aus dem Bereich Smartphone, einer FPV Brille und Co.

Warum die Dji Mavic Pro zerlegen

Die DJI Mavic Pro ist zwar sehr robust, es ist aber immer noch ein normaler Quadrocopter. Abstürze bleiben auch bei diesem Qualitätsprodukt nicht ohne Folgen. Solange es sich um abgebrochene Rotoren handelt, braucht die Drohne nicht zerlegt zu werden. Wenn aber ein ganzer Klapparm oder der Gimbal beschädigt ist, muss der Quadrocopter recht weit auseinandergenommen werden, um die beschädigten Teile austauschen zu können.

Die gute Zerlegbarkeit macht es damit auch bastelfreudigen Anwendern einfach, die defekte Drohnen wieder in Gang setzen wollen. Die Ersatzteile sind für die Drohne meist recht preiswert, sodass es hier das eine oder andere Angebot für Interessenten gibt. Einen abgestürzten Quadrocopter wieder in Gang zu setzen lohnt sich deshalb meistens durchaus. Abgesehen davon: Auch eine stark beschädigte Drohne beinhaltet meistens noch viele brauchbare Ersatzteile, die für Mavic Pro Anwender sehr sinnvoll sind.

Schließlich muss die Drohne auch ab und zu aus Gründen von Pflege und Reinigung zerlegt werden, was nicht nur bei diesem Modell, sondern auch bei den Dji Phantom, der Dji Spark, der Osmo, der Platinum empfohlen wird. Videos dazu kann man nebenbei gut auf dem Smartphone laufen lassen, um jeden Schritt nachzumachen Der interne Lüfter neigt, wie das Gebläse von Laptops oder PCs auch, dazu sich mit Staub zu zu setzen. Um an ihn heran zu kommen, muss recht tiefer in die Konstruktion der Drohne vorgedrungen werden als wenn einfach ein Propeller durch einen neuen Propeller ausgetauscht werden muss. Schließlich ist es aus Gründen der Reparatur sehr wichtig zu wissen, wie man die Drohne sicher auseinander baut. Das gilt vor allem für Wasserschäden: Außer als mit einer schnellstmöglichen Totaldemontage lässt sich eine Drohne beispielsweise nach einer Wasserlandung kaum sinnvoll retten.

Das richtige Werkzeug für die DJI Mavic Pro

Das Werkzeug bzw. Zubehör mit welchem sich die Mavic Pro zerlegen lässt, sollte von brauchbarer Qualität sein. Auch hier ist zu beachten, dass für die Osmo, Phantom, die Spark, für eine Dji Zennuse oder den Dji Ronin wieder anderes Werkzeug und Zubehör benötigt wird und es immer wichtig ist, sich im Vorfeld genauer zu informieren. Ein Test hat gezeigt, was gebraucht wird. Gebraucht werden:

Schraubendreher in verschiedenen Feingrößen
Pinzetten
Magnetheber
Hebel aus Kunststoff
Kleine Zangen
Wasserdichte Stifte
Fotoapparat

Zum Aufbewahren der Schrauben sollten geeignete, verschließbare Behälter bereit stehen. Dazu reichen laut Test kleine Tiefkühlboxen oder leere, saubere Joghurt-Becher mit Deckel.

Darüber hinaus benötigt man spätestens für den Zusammenbau eine Tube Thermo-Paste.

Als besonders gut geeignet hat sich das „Pro Tech Toolkit“ von „Ifixit“ erweisen. Mit gerade einmal 65 Euro hat man so ein ordentliches Set mit allem, was man für die Drohnen braucht. Die Qualität der Bits ist ausreichend, immerhin wird das Toolkit auch von renommierten Online-Händlern wie Conrad Elektronik verkauft. Vor allem aber die Kunststoff-Hebel sind sehr gut zum Öffnen der Gehäuse geeignet. Ein Verkratzen und Vermacken der Schalen wird durch die Verwendung der Kunststoff-Hebel wirkungsvoll verhindert.

Die Dji Mavic Pro zerlegen: Haftungsausschluss

Jegliche technische Veränderung an der DJI Mavic Pro, der Platinum, der Phantom, der Dji Spark sowie der Osmo und allen anderen Drohnen geschieht auf eigene Gefahr des Besitzers. Das natürlich auch bei dem Djin Ronin oder anderen Produkten, wie zum Beispiel dem Smartphone oder einem Gadget, sodass es keine Seltenheit ist.
Diese Beschreibung zum Zerlegen der DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum ist nur ein ganz allgemeinerer Überblick. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Anleitung im klassischen Sinne dar. Wir haften nicht für Schäden an dem Quadrocopter oder für Schäden durch Reparaturversuche, bei denen die hier beschriebenen Schritte als Anleitung verwendet wurde.
Wir weisen außerdem darauf hin, dass das eigenmächtige Zerlegen einer DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum die Gewährleistungen des Herstellers zum Erlöschen führen kann.
Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass eigenmächtige Reparaturen oder Ergänzungen an einer DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum zu einer Veränderung der Leistunsgrenzen des Quadrocopters führen kann. Damit können wiederum Rechtsfolgen entstehen, für die wir ebenfalls keine Haftung übernehmen.

Die Dji Mavic Pro zerlegen: Schritt für Schritt Anleitung

Diese Beschreibung zum Zerlegen der DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum ist nur eine ganz allgemeiner Überblick. Sie erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und stellt keine Anleitung im klassischen Sinne dar. Wir haften nicht für Schäden an dem Quadrocopter oder für Schäden durch Reparaturversuche, bei denen die hier beschriebenen Schritte als Anleitung verwendet wurde.
Wir weisen außerdem darauf hin, dass das eigenmächtige Zerlegen einer DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum die Gewährleistungen des Herstellers zum Erlöschen führen kann.
Darüber hinaus weisen wir darauf hin, dass eigenmächtige Reparaturen oder Ergänzungen an einer DJI Mavic Pro oder DJI Mavic Pro Platinum zu einer veränderung der Leistungrenzen des Quadrocopters führen kann. Damit können wiederum Rechtsfolgen entstehen, für die wir ebenfalls keine Haftung übernehmen.

Das Zerlegen der DJI Mavic pro ist für geübte Schrauber nicht sehr schwer. Dennoch sollte viel Wert auf die Vorbereitung gelegt werden, um während des Schraubens keine Störung zu erleben. Dazu gehört:

Arbeitstisch leerräumen und gründlich säubern. Antistatische Unterlage verwenden
Arbeitsfläche gut ausleuchten
Die Drohne von außen reinigen: Schmutz feucht abwischen, die Drohe abtrocknen und anschließend mit einem Mikrofasertuch abreiben
Hände waschen
Werkzeug bereit stellen
Mehrere Behälter für Schrauben und Kleinteile bereit stellen
Saubere Ablagebehälter für elektronische Teile (Motherboard usw.) bereit stellen

Dann kann es losgehen.

Grundgerät zerlegen:

1. Gimbal-Schutz aufsetzen
2. Akku entnehmen
3. SD Karte entnehmen
4. Unterschale entfernen:
Die Unterschale besteht aus Druckguss-Aluminium. Sie schließt die Elektronik nach unten ab und dient gleichzeitig als Kühler. Darum hat sie die längs verlaufenden Kühlrippen. Um die Unterschale zu entfernen, mit dem 1,5 Hex-Bit Schraubendreher die sechs Schrauben entfernen. Achtung, die mittleren Schrauben sind etwas länger – beim Zusam
menbau nicht verwechseln. Fingernägel oder Kunststoff-Hebel (Plektron) verwenden, keinesfalls mit dem Schraubendreher aufhebeln! Das gibt unweigerlich hässliche Macken und Kratzer auf dem Gehäuse. Außerdem sieht man dann unweigerlich, dass die Drohne schon einmal zerlegt wurde. Das senkt den Verkaufspreis erheblich. Nach dem Entfernen der Unterschale liegt das Motherboard frei. Beim Abnehmen der Unterschale aber auf die Thermo-Paste achten. Sie sollte vollständig entfernt und beim Zusammenbau durch frische Paste entfernt werden.
5. Motherboard entfernen: Zunächst alle Wi-Fi Kabel entfernen. Dazu den Kunststoffhebel verwenden. Alle Schrauben mit OO Schraubendreher entfernen. Dicht zusammenliegende WIFI-Kabel mit einem wasserfesten Stift markieren, um sie beim Zusammenbau nicht zu verwechseln. Die Verbinder mit dem Fingernagel oder dem Kunststoff-Hebel entfernen. Anschließend das Motherboard von hinten nach vorne aushebeln. Dabei aber so vorsichtig wie möglich vorgehen. Das Motherbard ist das teuerste Ersatzteil an einer Mavic Pro. Das Motherboard an einem sicheren Ort verwahren.
6. Nun die Oberschale entfernen: Vier Schrauben an der Vorderseite unten abschrauben. Beide Deckel entfernen. Anschließend sechs Schrauben auf der Oberseite entfernen. Die Schrauben unter den Deckeln der Unterseite entfernen. Nasen auf der Innenseite vom Akkuhalter mit Zahnstocher oder kleinem Kugelschreiber eindrücken. Oberschale vorsichtig mit Kunststoffhebeln vom Mittelstück lösen. Oberschale vorne zuerst anheben. Im Heck befindet sich noch ein Kabel. Vor dem vollständigen Entfernen der Oberschale, den Stecker abziehen.

Mit dem Entfernen der Oberschale ist das Grundgerät offen.

Gimbal entfernen

1. Zuerst die Arme ausklappen. Das zwei-adrige Anschlusskabel an der vorderen Unterseite abziehen. Um das Kabel herum sind vier Anschlüsse. Diese werden entfernt. Die vier Anschlüsse regeln die vier Bewegungen des Gimbals: Drehen rechts und links, Kippen auf und ab.
2. Es sind sechs Schrauben zu sehen. Vier stecken im grauem Plastik des mittleren Rahmens, zwei weitere in einem braunen Bügel. Es werden nur die vier Rahmenschrauben entfernt. Der Bügel ist für die Front-Vision-Kameras. Diese nur heraus drehen, wenn das Modul ebenfalls entfernt werden soll. Dann kann das innere Cover vom Gimbal entfernt werden.
3. Gimbal nach unten abziehen. Beim Ausbauen auf das Kabel achten..

Gimbal zerlegen:

Den Gimbal zu zerlegen und die Kamera auszubauen ist eine äußerst filigrane Angelegenheit, was auf alle anderen Modelle, wie auf die Phantom ebenfalls zutrifft. Hier sind feine und ruhige Finger gefragt. Vor allem das Handling der Signalkabel ist extrem diffizil. Wir empfehlen, das Ein- und Ausbauen von kleinen Flachbandkabeln vorher z.B. an einem alten Laptop oder Handy zu üben.

Der Gimbal wird „von außen nach innen“ zerlegt. Er besteht aus den beiden Gelenken mit angehängter Kamera. Die Gelenke sind jeweils mit verschraubten Kappen versehen. Bevor das Gelenk oder die Kamera demontiert werden kann, muss jeweils die passende Kappe demontiert werden.

1. Die oberen Signalanschlüsse werden abgezogen. Dazu sind die Kunststoffhebel oder die Pinzette ideal.
2. Platine abschrauben: Die Gehäuseschrauben unter der Platine entfernen
3. Gummibänder von der Ausgleichsplatte mit Pinzette abziehen und Schrauben von der Ausgleichsplatte entfernen.
4. Die erste Gelenkkappe (Drehgelenk) entfernen: Beide Schrauben heraus drehen aber die Verkabelung am Platz lassen lassen.
5. Zweite Gelenkkappe (Kippgelenk) entfernen.
6. Dritte Gelenkkappe an der Kamera entfernen.Jetzt kann das Flachbandkabel vorsichtig entfernt werden.
7. Kappe an Kamera entfernen: Schrauben an der Kamera entfernen und separat ablegen. Sie sind länger als die Schrauben der anderen Gelenkkappen. Den Kleber so gut wie möglich mit der Pinzette entfernen. Ist das Loch für die Kabelführung vom Kleber befreit, kann dort ideal ein Kunststoffhebel angesetzt werden. Die Trennkante ist am Kabeleingang. Damit wird nun die Kamera vorsichtig mit Kunststoff-Hebel nach vorne abgezogen.

Landebeinchen entfernen

Die Landebeinchen, welche bei diesem Modell vorhanden sind, um die Beine zum Beispiel auf die Länge wie bei dem Dji Phantom zu bekommen, müssen nicht entfernt werden, um es durch längeres Landewerk zu ersetzen. Die Erweiterungs-Module werden einfach auf die vorhandenen Beinchen aufgesteckt. In dem Landewerk befinden sich jedoch die Antennen. Wenn ein Beinchen durch eine zu harte Landung zu Bruch gegangen ist, muss beim Zerlegen entsprechend vorsichtig vorgegangen werden.

1. Die Schrauben an der Unterseite vom Motor abschraube
2. Das Beinchen vorsichtig herausziehen. Dabei auf die Antenne achten.

Rotorarm abnehmen

Die Rotorarme der Mavic Pro müssen aus zwei Gründen entfernt werden: Entweder sind sie beschädigt oder der Motor ist defekt, sodass neue Zubehör, bzw. Ersatzteil eingebaut werden muss. Im Ersatzteilhandel bekommt man den Rotorarm in der Regel als Einheit mit dem Motor geliefert. Das vereinfacht das Zusammenbauen der Module erheblich.

1. Dji Rotorarme ausklappen.
2. Untere Schale der Drohnen entfernen
3. Äußere Schrauben vom Arm entfernen.
4. Anschlusskabel an der oberen Steuerplatine frei legen.
5. Innere Verschraubung am Dji Rotorarm lösen.
6. Arm nach oben herausziehen.
7. Verkabelung an den Lötstellen vom Motherboard ablöten. Silikonkleber entfernen. Falls der Motor defekt ist, kann man die Kabel auch einfach direkt an der Lötstelle abschneiden.