Dji Mavic Zubehör

Zusammengeklappte DJIOb im Onlineshop oder beim klassischen Elektronikmarkt: An der DJI Mavic Pro kommt kaum ein Händler mehr vorbei. Die kompakte und leicht transportable Hochleistungs-Drohne hat den Markt im Sturm erobert und gehört heute zu den beliebtesten Drohnen. Neben ihren gelungenen Designs ist ihr technisches Gesamtkonzept für einen breiten Zubehörmarkt ausgelegt. Die Drohne ist mit wenigen Handgriffen zerlegbar. Damit stehen dem Anwender zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für Erweiterungen und Anpassungen offen. Doch auch wenn es darum geht, eine zu Bruch gegangene Drohne wieder flott zu machen, kann der Ersatzteil- und Zubehörmarkt weiter helfen. So lassen sich Ersatzteile und Zubehör immer kaufen. Neben den im klassischen, offiziellen Handel erhältlichen Applikationen bietet die große DJI Anwender Community darüber hinaus auch zahlreiche selbst entwickelte Ergänzungen für die DJI Mavic Pro und Platinum. Diese meist im 3D-Druck hergestellten Teile bedürfen allerdings meist noch etwas Nacharbeit. Zumindest bei der Farbgestaltung der Ersatzteile bekommt man häufig Bauteile geliefert, die nicht so recht zum Design des Quadrocopters passen wollen. Hier heißt es: Selbst Hand anlegen. Dann kann man aber seine DJI Mavic Pro sehr gut auf seine individuellen Vorstellungen anpassen.

Dji Mavic Zubehör

Das offiziell erhältliche Zubehör für die DJI Mavic Pro umfasst im Wesentlichen alles, was auch im normalen Lieferumfang der Grund- und „Fly-More-Combo“ Ausstattung erhältlich ist. Die Combos haben jedoch ihre Berechtigung: Sie sind als Bundle meist deutlich günstiger als der Einzelkauf der Komponenten. Dennoch ist es nicht nur bei Defekten sinnvoll, sich seine Drohne mit Ergänzungen auszustatten.

DJI Mavic Pro | Ladegerät

Angesichts der Ladezeit von bis zu zwei Stunden für einen einzigen Akku, ist ein zweites Ladegerät ein absolut sinnvolles Feature. Immerhin verkürzt man sich damit im Fly More Bundle die Ladezeit um ein Drittel. Die Einzel-Ladegeräte kosten im Handel ab ca. 20 Euro. DJI bietet aber neben den Einzel-Ladegeräten noch einen Hub für bis zu vier Akkus an. Hier sollte man aber mal genauer hinsehen:

Um vier vollständig entleerte Akkus am Hub aufzuladen braucht es ca. vier Stunden Zeit. Der Hub kostet ca. 65 Euro. Für diesen Preis bekommt man drei Einzel-Ladegeräte.

Im Fly More Combo sind lediglich insgesamt drei Akkus enthalten. Mit nur 40 Euro mehr bekommt also jeder Akku sein eigenes Ladegerät. Die gesamte Ladedauer für das Bundle kann mit dieser Lösung auf zwei Stunden reduziert werden. Für den gleichen Preis wie das Lade-Hub kann man dann noch ein viertes Ladegerät für die Fernsteuerung kaufen. Damit ist die DJI Mavic Pro innerhalb von zwei Stunden wieder voll einsatzbereit. Das lässt die Entscheidung für den doch recht schwachen Hub sehr schwer werden.

DJI Mavic Pro | Gimbal / Kamera Einheit

Von der Idee, sich seine eigene DJI Mavic Pro durch Zubehör Teile zusammen zu kaufen kommt man schnell ab, wenn man sich die Preise für die Kamera-Einheit ansieht. Gimbal und Kamera sind als Kombi-Ersatzteil nicht gerade günstig. Mit knapp 400 Euro kostet das Original-Ersatzteil etwa halb so viel, wie eine komplett ausgestattete neue Drohne. Auch bei relativ profanen Teilen wie dem Flachbandkabel langt DJI richtig zu: Unter 80 Euro sind für dieses einfache Bauteil eine echte Ansage. Hier hilft nur, vorsichtig mit seiner DJI Mavic umzugehen. Angesichts dieser hohen Preise für Original-Teile ist es kein Wunder, dass sich schon viele selbsternannte OEM-Anbieter versuchen zu etablieren. In den einschlägigen Online-Versandhäusern werden Gimbals ohne Kamera schon für 35 Euro und weniger angeboten. Dafür haben sie aber schon einen Motor und das besagte Anschlusskabel. Komplett-Module inklusive Kamera gibt es schon für ca. 220 Euro – allerdings von einem „OEM“, also eher unbekannten, Hersteller. Aber ganz ehrlich – was genau erwartet man denn schon von so einem günstigen Ersatzteil? Hier ist der Ärger definitiv vorprogrammiert.

Unteres Gehäuse

Es ist zwar bei Weitem nicht so, dass ein etwas hartes Aufsetzen gleich zum Bruch des unteren Gehäuses des Quadrocopters führt. Dennoch: Die äußeren Schalen sind bei Stürzen, Schlägen und Stößen naturgemäß als erstes betroffen. Hier hat DJI reagiert und bietet das untere Gehäuse zu absolut vernünftigen Preisen an. Mit gerade einmal 25 Euro bekommt man hier ein Original-Ersatzteil, welches farblich und technisch haargenau auf die eigene Mavic Pro passt.

Mittlerer Rahmen

Es bedarf zwar eines mächtigen Schlages um den mittleren Rahmen einer Mavic Pro kaputt zu kriegen. Es soll aber durchaus vorkommen. Auch hier kann man die Preisgestaltung von DJI nur als „Fair“ bezeichnen: Gerade einmal 19 Euro sind für die zentrale Baugruppe der Mavic Pro mit Sicherheit nicht zu viel verlangt. Hier muss auch gesagt werden, dass nur das Original-Ersatzteil den gewünschten Nutzen bringen wird. Immerhin hängen am mittleren Rahmen sämtliche anderen Baugruppen an. Abweichungen in der Toleranz führen unweigerlich dazu, dass sich die Mavic Pro nicht wieder richtig zusammenbauen lässt. Angesichts der günstigen Preise für dieses Ersatzteil sollte man hier keine Experimente mit Derivaten aus dem 3D-Drucker machen.

Oberer Rahmen

Auch der obere Teil des Mavic-Pro Gehäuses ist als Original-Ersatzteil erstaunlich günstig. Die Händler veranschlagen für dieses Bauteil ca. 15 Euro. Hier kann man bereits bei Kratzern und Flecken sich überlegen, durch diese kleine Investition seine Mavic Pro wieder in den Neuzustand zu versetzen.

Der Gesamtpreis für ein neues Gehäuse inklusive einem Satz neuer Propeller liegt bei manchen Angeboten bei ca. 73 Euro. Wem also seine Drohne nach vielen Einsätzen zu verkratzt und vermackt erscheint, kann sie für unter 100 Euro wieder auf Hochglanz bekommen. Das ist mehr als angemessen.

Front Vision

Das „Front Vision“ Modul besteht aus zwei kleinen, nach vorne gerichteten Kameras. Sie dient vor allem der Orientierung und dem Ausweichen von Hindernissen. Als originales Reparatur-Ersatzteil für autorisierte Händler kostet die Front Vision ca. 60 Euro. Wenn in den einschlägig bekannten Online-Marktplätzen ein optisch ähnliches Teil für nur 1/3 des Preises angeboten wird sollte man entsprechend vorsichtig sein. Wie bei den Kameras und Gimbals auch, sind diese günstigen Preise auf Abstriche in Toleranz, Qualität und Fertigung zurück zu führen. Bei diesem für die Orientierung wichtigen Bauteil kann dies jedoch fatale Folgen haben: Ohne das originale Bauteil steigt das Risiko von einem Crash enorm an.

PolarPro Cinema Series VIVID collection

Die Kamera der DJI Mavic Pro hat zwar an sich schon zahlreiche Aufnahmemodi. Die erstellten Bilder und Filme lassen sich auch durchgängig leicht am PC nachbearbeiten. Dennoch kann ein vorgesetzter Filter die Qualität der Aufnahmen deutlich verbessern oder bestimmte Sequenzen überhaupt erst möglich machen. Die VIVID Filter-Collection kostet ca. 100 Euro und bietet einige Möglichkeiten, die Aufnahmen mit der DJI Mavic Pro zu optimieren.

Flexibles Flachbandkabel Aircraft Rahmen

Ausfälle an der Drohne können auf beschädigte Flachbandkabel zurück zu führen sein. Mit Ersatzkabeln aus dem Zubehörhandel kann man das Problem schnell und sauber lösen. Mit 20 Euro pro Kabel ist diese Reparatur zwar nachhaltig aber nicht gerade kostengünstig. Dennoch sollte man hier bei Original-Ersatzteilen bleiben, da diese in Länge und Formgebung exakt auf die DJI Mavic Pro konfektioniert sind.

RC Arme links und rechts

Die RC Arme sind an einer Drohne naturgemäß stets sehr anfällig bei Kollisionen oder beim Transport. DJI hat diese Bauteile für seine Mavic Pro jedoch sehr robust ausgeführt. Damit halten sie zwar recht lange, sind beim Nachkaufen aber teuer: 50 Euro pro Stück sind nur durch eine hohe Qualität zu rechtfertigen.

Akku

Die Lithium-Ionen-Akkus haben die Schrecken der Nickel-Cadmium-Akkus weit hinter sich gelassen. Lange Laufzeiten, hunderte Ladezyklen ohne Memory-Effekt und robustes Entladeverhalten auch bei Stürzen oder kalten Temperaturen wird heute als selbstverständlich vorausgesetzt. Die Akkus der DJI Mavic Pro macht da keine Ausnahme. Jedoch ist beim Kauf von Akkus besondere Vorsicht geboten. Man fällt extrem leicht auf gefälschte und minderwertige Ware herein. Darum ist beim Kauf von Akkus der Fachhandel vor Ort ideal. Mit ca. 90 Euro pro Akku liegen die Angebote bei Saturn + Co aber mit den Online-Angeboten gleichauf.

Kamera und Gimbal Signal Flachbandkabel

Das Signal Flachbandkabel, welches die Kamera mit Gimbal mit der Steuerung und Speicherkarte verbindet, ist zugegebenermaßen recht komplex aufgebaut. Immerhin muss es gleich vier verschiedene Anschlüsse zuverlässig miteinander verbinden. Der Preis ist mit 50 Euro aber immer noch recht anspruchsvoll.

Halterung für DJI CrystalSky

Das CrystalSky System ist eine äußerst praktische Erweiterung für die Fernsteuerung. Anstatt das Smartphone umständlich in die ausklappbaren Ärmchen des Controllers einzufummeln, wird es mit der CrystalSky Halterung schräg angebaut. Preislich spielt die Halterung alleine allerdings mit 90 Euro wieder im typisch-selbstbewussten DJI Niveau. Der eigens für die Drohne entwickelte CrystalSky 7,8″-Monitor ist mit 550 Euro aber eine echte finanzielle Herausforderung, dessen Investition gut begründet sein sollte.

PGYTECH: Gegenlichtblende / Lens Hood für DJI Mavic Pro

Flares sind ja leider bis heute ein großes Problem bei den DJI Drohnen. Das ist jedoch aufgrund der extrem kleinen Kamera-Objektive kaum zu vermeiden. Um dennoch bei tief stehender Sonne die unerwünschten Streulicht-Reflexionen so gering wie möglich zu halten, bietet der Zulieferer PGYTECH eine recht wirkungsvolle Gegenlichtblende an. Dieses mit 10 Euro mal zur Abwechslung sehr günstige Zubehörteil ist eine sehr sinnvolle Ergänzung für die Mavic Pro. Allerdings sollte es auch wirklich das PGYTECH Modell sein. Diverse andere Streulicht-Blenden für die Mavic Pro haben schon zu erheblichen Problemen geführt. Ein unkontrolliert herum zuckender Gimbal war eine der häufigsten Schwierigkeiten, die mit nicht aus entwickelten Blenden einhergingen.

PGYTECH: Tablet-Halter für DJI Mavic Pro

Neben der Halterung für den speziellen CrystalSky Monitor bietet der Zubehörhandel auch Halterungen für normale Tablets und Maxi-Smartphones an. Angesichts des enorm hohen Preises für den CrystalSky ist das eine sehr sinnvolle Maßnahme. Hier kann das eigene Device einfach um die Funktion der Mavic-Steuerung erweitert werden. Der Kauf eines 550 Euro teuren Zusatzmonitors entfällt damit.

PGYTECH: Joystick-Schutz für DJI Mavic Pro

Der Joystick-Schutz dient eigentlich nur dafür, dass die Steuerhebel während des Transports nicht abbrechen können. Die sinnvollste Maßnahme wäre dann eigentlich, die Steuerhebel einfach abzunehmen. Das geht jedoch erst seit einigen Monaten wieder. Die ersten Modelle der Mavic Pro hatten fest integrierte Steuerknüppel. Brechen diese ab, ist eine Reparatur sehr langwierig und teuer. Der ca. 15 Euro teurer Sicherheits-Riegel ist daher durchaus zu empfehlen.

DJI Mavic | Fernsteuerung Sonnenschutz

Die Sonne kann das Vergnügen mit der Drohne durchaus trüben. Scheint sie zu stark, kann man das Kamera-Bild auf dem Display kaum erkennen. Hier haben die offiziellen Mavic-Entwickler aber reagiert und bieten einen wirkungsvolle Blende für die Fernsteuerung an. Sie kostet ca. 25 Euro und ist faltbar und platzsparend beim Transport. Jedoch hat auch die 3D-Drucker Community dieses Problem erkannt. Mit den vom freien Markt erhältlichen Modellen macht man ebenfalls keinen Fehler. Hier kann man ruhigen Gewissens auch ein günstigeres Modell kaufen, die Qualitätsunterschiede sind nur marginal.

PGYTECH: Propeller-Halter für DJI Mavic Pro

Der Propeller-Halter von PGYTECH ist ein kleiner Clip, der auf die Oberschale der Mavic Pro gesteckt wird. Er fixiert damit die eingeklappten Propeller während des Transports. Damit stellt er sicher, dass sich die Rotoren beim Einstecken und Auspacken aus der Transporttasche nicht verhaken und abbrechen. Neben Kollisionen sind Schäden beim Transport die häufigste Ursache für kaputte Rotoren. Da ein Satz Rotoren bis zu 50 Euro kosten kann, ist der mit 10 Euro extrem günstige Propeller-Halter eine sehr sinnvolle Maßnahme.

PGYTECH: Landing Pad für DJI Mavic Pro, DJI Phantom und Co.

Einer der echten Flaws an der Mavic Pro sind die Stummelbeinchen, die im Gegensatz zu den bei der Phantom echt stören können. Man kann wirklich darüber rätseln, was die Entwickler zu dieser Lösung motiviert haben und warum die Vorteile der Phantom nicht genutzt wurden. Immerhin wird die Phantom bis heute mit echten Storchenstelzen ausgerüstet, was auch die Dji Phantom zu einer beliebten Drohne macht. Warum also die Mavic Pro zu einem konstruktiven Bauchlander machen und nicht mit der Dji Phantom gleichziehen? Bei jedem Mavic-Pro-Ratgeber kommt daher stets der Tipp, sie nur auf einer geeigneten Unterlage starten und landen zu lassen, welche bei einigen Ziel- und Landegebieten bei der Dji Phantom werfallen kann. Dafür kann man das Produkt von PGYTECH nehmen. Aber ganz ehrlich – jede andere Fußmatte tut es auch. Allerdings ist die ca. 12 Euro teure Matte schon optisch recht reizvoll. Im Stil eines Hubschrauber-Dachlandeplatzes gestaltet, gibt sie der Mavic Pro einen deutlich cooleren Auftritt.

DJI Mavic Pro: Platinum-Upgrade mit 8331-Propellern (Gold)

Ein großer Teil der Lärmreduktion von der Platinum-Version zur normalen Mavic Pro ist auf das Propeller-Design zurück zu führen. Die Propeller lassen sich auch problemlos auf das Grundgerät installieren. Mit 10 Euro pro Paar sind sie zwar nicht übermäßig teuer, sie in großen Mengen zu verschleißen ist dennoch nicht empfohlen.

Eines muss man aber wissen: Man macht mit der Installation der 8331-Propeller keine normale Mavic Pro zu einer Platinum. Zwar ist die Verwendung der Rotoren ein deutliches Upgrade in Bezug auf Geräuschemission und Agilität. Die Leistungen der Platinum-Version werden aber nicht ganz erreicht. Dazu braucht es noch die verbesserten Motoren und Avionik des Upgrades.

Einen Wermutstropfen gibt es allerdings, wenn die normale Mavic Pro mit den Platinum Propellern ausgestattet wird: Der Rotorenschutz der normalen Version passt dann nicht mehr.

DJI LiPo Bag: Tasche für Akkus

Dass die Mavic Pro grundsätzlich nur gut verpackt transportiert werden sollte liegt auf der Hand. Ein zerbrechliches, über tausend Euro teures Gerät lose mit sich herum zu tragen ist mehr als fahrlässig. Hierfür gibt es inzwischen eine ganze Reihe an interessanten Lösungen. Wer eine Tasche wählt, die nur den Quadrocopter schützen kann, der sollte zumindest die Akkus ebenfalls gut verstauen. Das schützt vor Schäden und Kratzern. Die DJI LiPo Bag ist mit 10 Euro Kaufpreis ein extrem günstiger Weg zu einer perfekt angepassten Tasche für die Batterien.

DJI Spark | DJI Mavic Schulter Tasche

Die Schultertasche sollte der mindeste Transportschutz seinDabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine für die Dji Spark, die Dji Osmo, Dji Matrice der Mavic Pro oder dem Yuneec handelt. Der Hersteller selbst hat hierzu ein Produkt entwickelt, welches in Material und Verarbeitung absolut überzeugend ist. Das Kunstleder ist robust und abwaschbar. Auch einen gewissen Spritzwasserschutz kann man von der Tasche erwarten. Die Tasche ist deutlich im Preis gefallen. Hier lohnt sich ein Vergleich: Kostete sie beim Erscheinen noch ca. 90 Euro, ist sie heute vielerorts schon für 1/3 des Preises erhältlich.

DJI Goggles Zubehör: Sling Bag (für Goggles & Mavic)

Die Mavic Pro und Platinum-Version sind Consumer-Produkte, sie haben jedoch auch ihren Preis. Es lohnt daher immer, für jede ihrer Komponenten auch geeignete Taschen zu verwenden. Die Sling Bags bietet den vollen Schutz einer Weichtasche, ermöglicht aber einen besonders schnellen Zugriff auf die Geräte. Allerdings ist die Sling Bag von DJI mit 90 Euro immer noch recht teuer. Es wäre zu überlegen, ob die deutlich preiswertere Schultertasche nicht den gleichen Zweck erfüllen könnte. Es sollten aber schon die Original-DJI Taschen verwendet werden. Ihre passgenaue Konfektionierung macht das Transportieren der Mavic Pro einfach perfekt komfortabel.

Feuerfeste Drohnenschilder

Mit über 250 Gramm Abfluggewicht fällt die Mavic Pro unter die Kennzeichnungspflicht. Die Drohne muss, wie auch die Yuneec, die Dji Spark, Dji Matrice oder auch die Dji Osmo ein Typenschild tragen, in dem der Besitzer eingraviert ist. Dieses Schild muss feuerfest ausgelegt sein. Aus Gewichtsgründen und weil es stets rostfrei ist, hat sich Aluminium dafür inzwischen gut etabliert. Etwas rätselhaft ist dieser Trend dennoch: Von „Feuerfest“ kann bei einer dünnen Platte aus Aluminium keine Rede sein. Falls eine abstürzende Mavic Pro, die Yuneec, die Dji Spark, Dji Matrice oder auch die Dji Osmo einen Brand verursacht, stehen die Chancen gut dass von der Aluminium-Platte nichts mehr übrig sein wird. Doch sei es wie es sei, Typenschilder aus Alu gelten als feuerfest und sind damit legal an einer Mavic Pro zu tragen. Mit ca. 9 Euro pro Stück ist die Legalisierung der Drohne damit kein wirkliches Problem und sollte zu den Must Have vom Zubehör gelten. Die Legalisierung ist dringend zu empfehlen – bei Missachtung drohen empfindliche Strafen.

DJI Fly Drive: Seagate-Festplatte für Luftbilder und Luftaufnahmen

Eine 2TB Festplatte für 120 Euro? Das ist zumindest erklärungsbedürftig. Wenn man sich aber anschaut, was Seagate in Kooperation mit DJI entwickelt hat, dann ist das durchaus gerechtfertigt. Als Backup für den Outdoor-Einsatz besticht die Seagate nicht nur durch ihr großes Speichervolumen. Vor allem im Handling ist sie preiswerten Standard-Festplatten weit überlegen. In der freien Wildnis hat niemand Zeit und Lust sich Gedanken über einen empfindlichen Datenspeicher zu machen, der zudem umständlich zu bedienen ist. Die Seagate hat hingegen ein stoß gedämpftes, robustes und sogar spritzwasserfestes Gehäuse. Besonders praktisch ist ihr integrierter Slot für die SD Karten. So können alle Bilder der Drohne beim Batteriewechsel schnell überspielt werden. Sollte die Drohne verloren gehen, sind wenigstens die Bilder gerettet. Ein überlaufender Speicher auf der Karte ist ebenfalls nicht zu befürchten. Diese 120 Euro sind gut angelegtes Geld für ein wirklich sinnvolles Zubehör. Außerdem lassen sich diese für verschiedene Drohnen wie der Spark, der Matrice, der Osmo und Co. verwenden, sodass man sich die Option auf jeden Fall merken sollte.

DJI Goggles

Die DJI Goggles sind eine Projektionsbrille für den maximalen 3D Effekt mit der Mavic Pro. Man starrt nicht mehr auf einen kleinen Bildschirm oder verrenkt sich den Nacken, um nach dem Quadrocopter Ausschau zu halten. Nein, man ist direkt bei der Kamera und seiner FPV Brille in der Luft und bekommt ein echtes Gefühl zu fliegen. Selbstverständlich maximiert dies auch den Nutzwert der Drohne enorm. Man kann wesentlich bewusster und fokussierter sich auf interessante Objekte konzentrieren und mit seinem Copter und der FPV Brille neue Abenteuer erleben.

Die DJI Goggles sind sehr leistungsstark und optimal auf die Drohne ausgelegt. Sie haben jedoch einen gewissen Haken: Der Preis. Die günstigsten Angebote beginnen bei 499 Euro. Das ist bei einer Drohne, die schon für 800 Euro zu haben ist, eine echte Herausforderung. Wer aber einmal mit 360° Brille geflogen ist, der möchte sich nicht mehr mit den Smartphone-Bildschirmen abgeben. Das ist Quadrocopter Fliegen 2.0 ist mit einer FPV Brille endlich möglich.

Ganz auf das Smartphone verzichten kann man mit den DJI Goggles jedoch nicht. Für die Einstellungen und Flugmodi ist das Smartphone oder das Tablet als Interface immer noch notwendig. Genutzt werden kann diese Brille mit vielen Drohnen, sodass auch die Spark, die Osmo und Matrice damit kompatibel sind.

DJI CrystalSky

Der CrystalSky ist ein Monitor für die Mavic Pro. Er wird mit einem speziellen Halter an den Controller angebracht. Der Monitor bietet ein deutlich größeres Bild, was dem Handling der Drohne nur zu Gute kommt. Jedoch sind 550 Euro für einen reinen Monitor recht selbstbewusst. Vor allem, wenn man bedenkt, dass er in seiner Funktionalität nur auf diesen einen Zweck beschränkt ist, kann man sich auch eine Alternative überlegen: Ein gleich großes Tablet kostet nur unwesentlich mehr, bietet dafür aber einen wesentlich höheren Nutzwert.

DJI Mavic Pro: Tablet-Halter und Tablet-Adapter

Die Halterungen vom Controller kommen gut mit Smartphones zurecht. Sie sind auf Android und Apple-Geräte optimiert. Jedoch sind die recht kleinen Bildschirme der Handys nicht optimal für das Arbeiten mit dem Quadrocopter geeignet. Ein größerer Bildschirm eröffnet bessere Möglichkeiten. Deshalb bietet DJI Halter und Adapter für Tablets an. Sinnvoll ist es dann aber, das Tablet auch durch eine Sonnenblende zu ergänzen. Hier gibt es im Original-Zubehör schon Komplett-Sets ab ca. 20 Euro.

DJI Mavic Pro Zubehör: Stick Guard / Joystick-Schutz

Die Stick-Guards dienen dazu, dass die Joysticks beim Transport nicht abbrechen. Die Original-Teile von DJI sind mit 12 Euro schon recht günstig. Der Lizenznehmer PGYTECH bietet ähnliche Modelle für 9 Euro an. In der Community werden diese Teile jedoch auch selbst gedruckt für 3-4 Euro angeboten. Allerdings hat man bei diesen Teilen häufig Ärger mit der Passgenauigkeit. Statt umständlich das gekaufte Produkt nach zu feilen, sollte man deshalb lieber gleich auf das Original setzen. Das passt immer, was auch auf die Ersatzteile Dji zutrifft..

DJI Mavic Pro Rucksack

Quadrocopter und Wandern gehört irgendwie zusammen. Sich mit der Drohne einen schönen Platz suchen und die Gegend abzufilmen ist ein ganz besonderes Vergnügen. Hier ist der passende Rucksack von DJI die optimale Lösung. Copter und Zubehör oder eventuelle Ersatzteile werden als Inhalt optimal und sicher verstaut. Auch Regen und Spritzwasser können dem empfindlichen Gerät nichts anhaben. 100 Euro sind allerdings ein recht stolzer Preis. Dafür bekommt man aber ein optimiertes Produkt von Markenqualität, welcher für unterschiedliche Modelle nutzbar ist und somit auch für die Spark, Osmo oder Matrice verwendet werden kann, sodass dieser unbedingt zu merken ist.

DJI Mavic Pro Zubehör: 7728-Propeller

Der 7728 ist der Vorgänger vom 8331 Propeller. Er bietet eigentlich keine Vorteile. Noch nicht einmal im Preis unterscheidet sich der lautere und weniger agile Rotor von seinem innovativen Nachfolger.

Es gibt trotzdem einen wichtigen Grund, warum Mavic Pro Nutzer bei ihren alten Rotoren bleiben sollten: Wenn viele Action-Aufnahmen gemacht werden, kommt dem Schutz der Propeller eine besondere Bedeutung zu. Wenn also die Drohne mit Stoßfängern ausgestattet ist, dann sollte man bei den alten Propellern bleiben. Die 8331-Rotoren passen nämlich nicht in die alten Protektoren Merkwürdigerweise werden für die 8331 Propeller überhaupt keine Protektoren angeboten. Lediglich die wesentlich teuren Rotor-Käfige passen auf beide Typen.
Ein Ersatzpaar 7728 Propeller kostet ca. 10 Euro. Das ist preiswert genug, um immer welche dabei zu haben.

DJI Mavic Pro Zubehör: Sleeve / Schutzhülle

Der Sleeve für die Mavic Pro ist der rudimentärste Transportschutz, den man seiner Drohne zukommen lassen sollte. Das Originalteil von Mavic kostet 9 Euro. Damit hat man den Quadrocopter zumindest gegen Staub und Kratzer geschützt. Als echte Transporttasche ist er weniger geeignet. Wenn aber die Drohne in einer normalen Tasche oder Koffer mit genommen werden soll, sorgt der Sleeve wenigstens dafür, dass sich die Arme und Rotoren nicht verhaken können. Auf den Sleeve sollte deshalb niemand verzichten, der lange Spaß mit seiner Mavic Pro haben will.

DJI Mavic Pro Zubehör: Sonnenschutz für Smartphone und Fernsteuerung

Die glänzende Oberfläche von Smartphones macht das Navigieren bei starkem Sonnenstrahlung schwierig. Das helle Licht macht die anzeigen auf dem Bildschirm kaum noch erkennbar. Außerdem blenden die Reflexionen stark. Ein preiswerter Sonnenschutz für Smartphone und Fernsteuerung macht die Controller-Einheit auch bei starkem Sonnenschein weiterhin benutzbar. Diese Zubehörteile kosten ab 15 Euro und gehören zu einer erweiterten Grundausstattung der Mavic Pro dazu. Das Flugvergnügen wird damit deutlich gesteigert. Besonders praktisch: Der Sonnenschutz lässt sich zusammen falten und sparsam in jeder geeigneten Tasche verstauen.

DJI Mavic Pro Zubehör: Propellerschutz / Prop Guard

Der Propellerschutz „Prop Guard“ ist ein kleiner Stoßfänger. Er ragt über den Radius der Rotorblätter hinaus. Damit kann die Mavic auch leichte Kollisionen mit Hauswänden verkraften, ohne gleich abzustürzen. Auch die Propeller selbst brechen nicht mehr beim kleinsten Rempler ab. Ein kompletter Satz kostet ab ca. 15 Euro. Damit ist er billiger als vier neue Rotoren. Aber Achtung: Die 8331-Propeller passen nicht zu den Prop Guards der 7728-Propeller. Erstaunlicherweise werden für die 8331-Propeller gegenwärtig noch keine Protektoren angeboten

DJI Mavic Pro Zubehör: Propellerschutz / Propellerkäfig

Die Prop Guards sind gut bei Navigieren im Haus oder zwischen gerade Hindernissen, wie Hauswänden, hindurch. In anspruchsvolleren Umgebungen, wie zum Beispiel Baumkronen, reichen die Stoßstangen als Schutz für die Propeller nicht mehr aus. Mit einem Propellerkäfig erreicht man den maximalen Schutz für die Rotoren im Flugbetrieb, ohne die Flugfähigkeit der Drohne nennenswert herab zu setzen. Denn die Propellerkäfige müssen beides können – den Rotor schützen aber den Luftstrom nicht behindern. Die aus Metall gefertigten Schutzkäfige haben jedoch ihren Preis: Ein Komplettset für alle vier Motoren schlägt mit ca. 180 Euro zu Buche. Das ist zwar eine hohe Investition. Jedoch ist die Schutzwirkung für die Drohne enorm: Ein Absturz, weil der Rotor irgendwo hängen geblieben ist, wir damit praktisch ausgeschlossen.

Die teuren Propeller-Käfige passen jedoch für beide Rotortypen. Einem Upgrade von den lauten 7728 auf die leiseren 8331 Propeller steht damit nichts im Wege.

Hartschalen-Koffer

Für die DJI werden speziell konfektionierte Hartschalen-Koffer als Zubehör angeboten. Die Original-Teile von DJI sind nicht nur optimal auf die Mavic pro plus Zubehör (samt Goggles) ausgelegt. Sie sind sogar bis drei Meter Tiefe wasserdicht. Mit dem Hartschalen-Koffen geht lediglich die Kompaktheit der Drohne verloren. Wer aber ohnehin mit dem Auto zum Einsatzort der Drohne unterwegs ist, der hat mit diesem ca. 150 Euro teuren Case den maximalen Transportschutz für seine Drohne erreicht.

Optimiertes Landewerk

Die Stummelbeinchen der Mavic Pro sind von Beginn an in der Kritik. Natürlich reduzieren die kurzen Beine den Luftwiderstand und das Gewicht der Drohne. Jedoch zwingt es das empfindliche Gerät immer zu „Bauchlandungen“. Hier bietet der Zubehörhandel verlängerte Beine an, welche einfach an den Copter angebracht werden können. Sie sind zwar nicht so hochbeinig wie die von der Phantom. Sie geben der Drohne aber eine deutlich verbesserte Bodenfreiheit und werden schnell merken, dass dies nur Vorteile hat. Das Flug- und Aufnahmeverhalten der Drohne ändert sich durch dieses Upgrade kaum. Der Zubehörhandel bietet verschiedene Modelle an. Sie kosten ab ca. 15 Euro. Auch hier sollten Nutzer, wie auch im Bereich Ersatzteile Dji, auf Qualität achten.

Filmen ohne zu fliegen: Katana Handheld

Für ca. 50 Euro bietet die Firma PolarPro ein Modul an, mit dem sich die Mavic Pro in eine Videokamera verwandeln lässt. Das Modul besteht aus zwei Griffen und einer Halterung für das Smartphone. Die Datenverbindung zwischen Drohne und Smartphone wird über die WLAN Schnittstelle hergestellt, damit der volle Inhalt übertragen werden kann. Dieses eher ungewöhnliche Feature hat nichts mit dem Flugbetrieb der Drohne zu tun. In Verbindung mit dem Gimbal lassen sich aber mit dem Katana Handheld auch interessante Aufnahmen aus dem Handgelenk herstellen. Die Verarbeitung lässt für den Preis aber etwas zu wünschen übrig, ist aber noch im brauchbaren Bereich.

Die Mavic verschönern: Sticker Sets

Die Mavic ist an sich schon ein schöner Anblick, vor allem in der Platinum-Version. Viele Nutzer wünschen sich jedoch eine individuelle Gestaltung von ihrem Quadrocopter . Der Zubehörhandel bietet dafür fertig konfektionierte Sticker in hunderten von Farb- und Designvarianten in Serie an. Sie halten gut fest und sind auch wasserfest. Wenn die Mavic aber wieder neu gestaltet werden soll, lassen sich die Sticker leicht abziehen. Die Sticker sind außerdem ein guter Schutz gegen Verkratzen. Das macht die ca. 15 Euro teuren Sets in jedem Fall sehr lohnenswert. Falls die Drohne irgendwann einmal weiter verkauft werden soll, lässt sie sich durch Abziehen der Sticker wieder in einen einwandfreien Zustand zurück verwandeln. Ein solches Modell würde sich natürlich besser verkaufen als ein ungeschütztes Modell der gleichen Serie.

Weiteres Zubehör für die DJI Mavic Pro

Der Markt für Zubehör ist für die DJI Mavic Pro/Platinum noch längst nicht ausgereizt und es kommt noch immer weiterer Inhalt für jede Serie hinzu. Fast jede Woche erscheint irgend ein neues Feature, mit dem die Leistungen der Drohne verbessert werden können. Es lohnt sich aber immer, zunächst nach Reviews zu suchen bevor die Mavic mit allem erweitert wird, was der Markt her gibt. Zwar gibt es immer wieder wirklich interessante Neuerscheinungen: Der „Range Extender“, bestehend aus zwei parabolischen Spiegeln die an den Antennen angebracht werden ist so ein Beispiel. Doch deren Nutzwert sollte erst einigermaßen anerkannt sein, bevor man sich an die Experimente mit diesen experimentellen Features macht. Ebenfalls immer sehr interessant als Ersatzteile ist der Dji Ronin. Der Dji Ronin wurde für die Kamerastabilisierung gebaut, sodass es kein Wunder ist, dass der Ronin vor allem bei Filmemachern sehr gut ankommt und vor allem der Dji Ronin hier häufig zum Einsatz kommt. Mit einem ronin werden zum Beispiel bewegende Videos wesentlich einfacher zu filmen, sodass der Ronin auch bei normalen Kameras als Zubehör genutzt wird. So kommt der Ronin also vor allem für Kameras, die mit der Hand gehalten werden, zum Einsatz und nicht nur bei einem Copter bzw. bei Drohnen.

In die Tiefe gehen: Die Mavic hacken

Das Gute an der Mavic pro ist auch, dass sie sehr gut zerlegbar ist. Das sollte man von einer Drohne aus Gründen der Reparaturfreundlichkeit grundsätzlich erwarten können. Die Mavic Pro führt diesen Gedanken aber so weit wie möglich fort: Die installierten Platinen sind nicht nur gut zugänglich und eben nicht in einem Kunstharz-Block eingegossen. Sie verfügt darüber hinaus auch über offene Anschluss-Stellen, mit denen die Drohne sich deutlich verbessern lässt. Jedoch sind Maßnahmen dieser Art nur ausgesprochenen Fachleuten vorbehalten. In jedem Fall erlischt aber jegliche Garantie, wenn der Mavic Pro mit Lötkolben und Bohrmaschine zu Leibe gerückt wird. Wen das nicht scheut, der kann an der Mavic Pro sein Basteltalent maximal ausleben.